Als ich 1997 an die Schule kam, hatte man gerade den 1. Computer
angeschafft und viele Kollegen machten auch privat erste Schritte im
Umgang mit dem neuen Medium. Das sollte sich in den nächsten
Jahren schnell ändern. Zunächst stand der PC im Computerraum und
wurde von allen Klassen genutzt. Hier wurden die ersten
Lernprogramme ausprobiert. Doch schon bald bekamen wir aus
Spenden von Privatpersonen und von der BASF Ludwigshafen
gebrauchte PCs. Nun wurde es möglich, in allen
Klassen einen PC aufzustellen. Damit erhielt der PC Einzug in den
Unterricht.
Mit einfachen Programmen lernen schon die Schüler der Unterstufe
den Umgang mit Tastatur und Maus. Mit vielen unterschiedlichen
Animations- und Lernprogrammen werden unsere Schüler an das
Lesen und Rechnen herangeführt und dann kontinuierlich,
entsprechend ihrer Fähigkeiten, weiter gefördert. Inzwischen wurden
die PCs schon zweimal, dank einer Spende durch die Firma Daimler
Benz in Mannheim ausgetauscht. Außerdem konnten wir einige neue PCs anschaffen. Daher
stehen heute jeder Klasse mindestens 2 PCs zur Verfügung. Inzwischen sind auch alle Klassen
ans Internet angeschlossen. Die Schüler machen von diesem Angebot
reichlich Gebrauch. Einige kommunizieren selbständig über ICQ mit
ihnen unbekannten Menschen und lernen so Schranken zu überwinden.
E-mails werden gelesen und versandt, auftauchende Fragen werden per
Google recherchiert und in der Abschlussstufe haben einige Schüler
begonnen Überweisungen per Onlinebanking zu machen.
Der Computer ist nun nicht mehr aus dem Unterricht der Siegmund-
Crämer-Schule wegzudenken.
Hans-Jörg Richter